Zentraldeponie Emscherbruch, Gelsenkirchen
Wettbewerb: 1990 - 1. Preis
Bauzeit: 1996 - 1999
Entwurf: Eckhard Gerber
Mitarbeiter: Christoph Nolte, Juana Grunwald, Hartmut Schuster, Georg Kolendowicz, Stefan Lemke u.a.
Bauherr: Abfallentsorgungsgesellschaft Ruhrgebiet mbH Essen
BGF: 10.658 m²
BRI: 62.637 m³
Die zentrale Mülldeponie ergänzt den „Haldenpark“ des Grünzugs D entlang der Emscher und des Rhein-Herne-Kanals. Der Neubau fasst alle betriebstechnischen Einheiten in einem Gebäude zusammen, das sich – formal der technisch-funktionalen Logistik folgend – wie ein gebauter Böschungsfuß in die Halde hineinschiebt und so zu einem Teil der Landschaft wird.
Das Wiegehäuschen komplettiert die Zentraldeponie und hebt sich als stählerne Box unter einem ovalen Betondach deutlich von der Gestaltung der übrigen Baukörper ab. Ein Stahlrohrgestell mit orange lackierter Blechbekleidung umgibt die Box bandartig an den Stirnseiten sowie oben und unten. Die Längsseiten sind dagegen aus schallisolierendem Glas, lediglich WC und Abstellraum verbergen sich hinter geschlossenen Elementen.