Neubau Chemie
Justus-Liebig-Universität Gießen
Wettbewerb: 2008 - 1. Preis
Entwurf: Eckhard Gerber
Projektdirektor/Projektleiter: Jens Haake, Michael Halbeisen
Mitarbeiter: Malte Krohn, Markus Nabrotzki, Benjamin Sieber, Alexandra Kranert, Stefan Lemke, Nathalie Ponamarev, Almut Bodmann, Marko Kraus, Eugen Adam u.a.
Bauherr: Land Hessen
Nach einem offenen Wettbewerbsergebnis für den Neubau der Chemie der Justus-Liebig-Universität Gießen mit 2 ersten Preisen, von denen das Büro Gerber Architekten einen der beiden 1. Preise erhielt, war eine nochmalige Überarbeitungsrunde notwendig, um letztlich einen Sieger zu finden. Hierzu wurden die beiden ersten Preisträger, Prof. Gerber und das Büro Auer und Weber aus München sowie der 3. Preisträger AGM Niederberghaus und Partner, Ibbenbüren, und das Büro Hascher und Jehle Planungsgesellschaft mbH aus Berlin eingeladen. Als Ergebnis dieser 2. Runde haben sich die Dortmunder Gerber Architekten, die in den vergangenen Jahren auch auf dem Gebiet des Labor- und Institutsbaus durch zahlreiche Wettbewerbserfolge und auf diesem Gebiet realisierte Projekte bundesweit einen Namen gemacht haben, gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt und erhalten nun den Planungsauftrag.
Der Neubau für die Giessener Justus-Liebig-Universität hat eine Bruttogeschossfläche von ca. 30.000 m², die Baukosten werden auf ca. 70 Mio. Euro geschätzt. Die Planung soll noch in diesem Jahr beauftragt werden, der Baubeginn soll im Jahr 2010 erfolgen.
Vom Preisgericht wurde besonders die sensible landschaftliche Einordnung des Neubaus in die Gesamtstruktur des Giessener Campus gelobt, aber auch die funktionale Zuordnung der einzelnen Nutzungsbereiche, die einen stimmigen wirtschaftlichen Betrieb erlauben, sowie Ambiente und Atmosphäre, die der besonderen Aufgabe von Forschung und Lehre und der notwendigen Kommunikation von Studenten und Professoren entgegenkommen.