Neue Düsseldorfer Stadtquartiere
Workshop: 2000
Entwurf: Eckhard Gerber
Mitarbeiter: Thomas Lücking, Thomas Helms
Bauherr: Stadt Düsseldorf, aurelis Management GmbH
Die neuen Stadtgärten erhalten unterschiedliche Größen und Charaktere. Alternierende Freiraum- und Gebäudebänder schaffen fließende und erlebbare Stadtadressen. Der südliche Teilabschnitt bietet Raum für besondere Nutzungen direkt an der S-Bahnstation, der nördliche Abschnitt hingegen soll für weitere Entwicklungen offengehalten werden und bietet Chancen für temporäre Nutzungen in Form von Kleingärten.
Die Identität um die Zollhalle wird verstärkt: Ein zentraler Stadtraum mit Bürgerzentrum entsteht. Dennoch gibt es auch hier ausreichende Entwicklungsflächen für Dienstleistungen, Büros und Appartements. Die zentrale Stadtgartenallee wird zur quartiersbezogenen Erschließung mit Verknüpfungen in alle Richtungen.
Der Entwurf schafft über die gegeneinander versetzten ‘Stadtgärten’ neue Grünraum- und Erholungsqualitäten, die abwechslungsreich inszeniert werden. Die benachbarten Stadtteile werden so selbstbewußt miteinander vernetzt. Die Barrierewirkung der Bahn wird zurückgenommen, Derendorf und Düsseltal wachsen zusammen. Eine gesamtstädtische Vernetzung erfolgt über die einzelnen Stadtgärten und ‘Trittsteine’. Langfristig kann so ein selbstverständlicher ‘Ringschluss’ mit der Rheinuferpromenade realisiert werden.
Die Vernetzung durch die in Nord-Süd Richtung verlaufende Stadtgartenallee kann zentrale Erschließungsfunktionen wahrnehmen, um die Quartiersverkehre aufzunehmen.
Das Areal um die alte Zollhalle ist Bestandteil eines neuen Stadtgartens und wird zum lebendigen Mittelpunkt und Kommunikationsraum für die Nachbarschaften. In Harmonie mit den Erlebniszonen der neuen Stadtgärten entstehen eindeutige Adressen und Image bildungen für neues Wohnen und Arbeiten.
Ein ‘Gesicht zur Bahn’ bietet neue architektonische Qualtitäten der zukünftigen Düsseldorfer Stadtsilhouette.