
In der aktuellen Ausgabe des Unternehmermagazins Mittelstand spricht Prof. Eckhard Gerber über die Haltung, die Gerber Architekten seit der Gründung im Jahr 1966 prägt:
Architektur, Landschaft, Stadtbild und gesellschaftliche Verantwortung als zusammenhängendes Ganzes zu verstehen.
Von Hagen bis Riad zeigen unsere Projekte, wie sich Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit zu einer Haltung verbinden, die über Jahrzehnte Bestand hat. Im Interview geht es um Themen wie den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, die Verbindung von Architektur und Landschaft, die Rolle der Digitalisierung und die Zukunft des Bauens. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Architekturbüros heute junge Talente gewinnen und langfristig binden können – durch eine offene Unternehmenskultur, gegenseitige Wertschätzung und die Freude an gemeinsamer Gestaltung.
Seit 2018 ist Prof. Eckhard Gerber Mitglied des Wirtschaftssenats des BVMW. In dieser Funktion bringt er seine langjährige Erfahrung und Perspektive in die Förderung des deutschen Mittelstands ein – mit dem Ziel, nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklungen zu stärken.
Der vollständige Artikel ist in der aktuellen Ausgabe des Unternehmermagazins Mittelstand zu lesen.

Im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur gibt Thomas Lücking, Geschäftsführer der Gerber Architekten International GmbH, ein persönliches Update direkt aus Riad und gewährt spannende Einblicke in eines der ambitioniertesten Stadtentwicklungsprojekte der Welt, den King Salman Park in Riad.
Der Park entsteht als grüne Oase mitten in der Wüste und steht für eine neue Form urbaner Lebensqualität. Der King Salman Park verbindet Architektur, Landschaft und Klimaresilienz zu einem nachhaltigen Gesamtkonzept, das Natur, Kultur und Gemeinschaft in Einklang bringt. Im Interview erläutert Thomas Lücking, wie das internationale Planungsteam von Gerber Architekten die besonderen klimatischen und kulturellen Bedingungen Riads in die Planung integriert. Ein zentraler Schwerpunkt seines Live-Updates aus Riad ist die nachhaltige Wasserversorgung des Parks. Zudem spricht er über die rund 700 verschiedenen Pflanzenarten, die künftig im King Salman Park vorgesehen sind und wie diese klimagerecht ausgewählt wurden.
Gleichzeitig ordnet Thomas Lücking den King Salman Park in die langfristige Präsenz von Gerber Architekten in Saudi-Arabien ein. Seit der Realisierung der King Fahad Nationalbibliothek sind wir nunmehr seit 25 Jahren im Land aktiv und begleiten die Entwicklung Saudi-Arabiens aus nächster Nähe. Der King Salman Park spiegelt die aktuelle Aufbruchsstimmung im Land deutlich wieder, sowohl hinsichtlich der Dynamik der Bau- und Planungsprojekte als auch des gesellschaftlichen und kulturellen Wandels.
Der King Salman Park ist damit nicht nur ein Symbol für zukunftsweisende Stadtentwicklung, sondern zugleich Ausdruck der Bedeutung internationaler Zusammenarbeit in der Architektur. Das Projekt wird in einem Joint Venture mit Buro Happold und Setec von der Gesamtleitung Gerber Architekten realisiert.
Zum Interview: Oase in der Wüste – Deutsche bauen größten Park der Welt in Riad

Beim Architect Leaders Forum Saudi in Riad, einer der führenden Plattformen für Architektur, Design und Leadership im Kontext der saudischen Vision 2030, diskutierte unsere Director of Architecture and Design, Isabelle McKinnon, gemeinsam mit internationalen Expert:innen in einem Panel Talk über die Rolle von Designführung und Zusammenarbeit in der Entwicklung zukünftiger Städte und Lebensräume.
Anhand der Erfahrungen von Gerber Architekten mit Großprojekten wie dem King Salman Park erläuterte sie, dass Führungskompetenz heute nicht von individueller Urheberschaft oder physischer Präsenz abhängt. Es geht vielmehr darum, Systeme und Prozesse zu schaffen, die langfristig zur Qualitätssicherung beitragen.
In dynamischen Umfeldern wie Saudi-Arabien arbeiten internationale Teams häufig eng mit regionalen Expert:innen zusammen. Durch den Aufbau klarer Strukturen und den gegenseitigen fachlichen Austausch tragen sie zur Entwicklung starker regionaler Führungskompetenz bei. Die größte Wertschöpfung internationaler Zusammenarbeit entsteht oft zu Beginn eines Projekts: eine gemeinsame Vision definieren, Systeme abstimmen und Komplexität managen.
Dieser Ansatz verdeutlicht, was Architektur im Kern ausmacht: Sie ist mehr als Formgebung – sie ist ein Prozess des Verstehens, Lösens und Gestaltens, der soziale, ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Mehrwert schafft. Dieses Verständnis leitet unsere Arbeit bei Gerber Architekten.
Foto: © DMG Events, v. l. n. r.: Moderator Siddharth Peters (Co-Founder, Love That Design), Isabelle McKinnon (Director of Architecture and Head of Design Guardianship), Mai Jaber (Design Manager, Omrania)

In der Süddeutschen Zeitung erschien am 23. Januar 2026 ein Beitrag von Alexander Menden über den von Gerber Architekten entworfenen King Salman Park in Riad. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens im Stadtzentrum entsteht ein Landschaftspark von rund 17 Millionen Quadratmetern, der größte innerstädtische Park der Welt. Die Fertigstellung findet voraussichtlich Ende 2029 statt.
Der Autor beschreibt, wie aus einem infrastrukturell geprägten Ort ein offener Stadtraum entwickelt wird, der Naturerfahrung, Erholung und vielfältige urbane Angebote verbindet. Im Mittelpunkt steht die klimaangepasste Planung: von der Auswahl wassersparender Vegetation über intelligente Bewässerungssysteme bis hin zur Nutzung aufbereiteten Brauchwassers, aber auch die enge konzeptionelle Verbindung von Architektur und Landschaft.
Darüber hinaus greift der Beitrag die gesellschaftliche Dimension des Projekts auf und reflektiert die Bedeutung dieser jederzeit öffentlich zugänglichen Parkanlage für das heutige Saudi-Arabien. Prof. Eckhard Gerber folgt auch bei diesem Megaprojekt seinem Anspruch an die Arbeit von Architekten und formuliert diesen in Anlehnung an Willy Brandt als „Wandel durch Annäherung.
Den vollständigen Artikel gibt es hier:

Wir durften für Naturstein Hofmann die 19. Architekten-Edition gestalten – ein Weinetikett. Jedes Weinetikett zeigt die individuelle Handschrift des jeweiligen Architekten. Auf der Suche nach einer passenden gestalterischen Haltung haben wir uns bewusst auf eines unserer Projekte bezogen, das die Verbindung von Ort, Material und Architektur exemplarisch zeigt:
die Stadthalle Hagen (1980), entstanden auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs.
Diese Wahl ist kein Zufall.
Naturstein Hofmann gewinnt sein Material aus Steinbrüchen – Orten, die Landschaft prägen und Geschichte tragen. Auch die Stadthalle Hagen nutzt den Steinbruch als Ausgangspunkt: Das Bauwerk folgt der Topografie der natürlichen Steinlandschaft und lässt Räume entstehen, die als gestaltendes Element den Dialog zwischen Innen und Außen führen.
Aus diesen Querbezügen entstand das Etikett:
Eine abstrahierte Topografie, gelesen aus einem frühen Entwurfsgrundriss.
Wie aus dem Steinbruch ein Raum wurde,
entsteht aus Rebsorten ein Cuvée – durch Geduld, Maß und Zusammenspiel.
Gerber Architekten × Naturstein Hofmann
Hofmann Cuvée RR 2023
Ein Wein für Räume, die bleiben.

Gerber Architekten wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen ein friedvolles Weihnachtsfest, entspannte Feiertage und ein gesundes Jahr 2026.
Wenn wir auf 2025 zurückblicken, sind wir dankbar für Ihr Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit. Ihre Ideen und Wünsche haben uns immer wieder dazu inspiriert, durchdachte und präzise Lösungen zu entwickeln.
Wir freuen uns schon darauf, im kommenden Jahr gemeinsam neue Projekte anzugehen und spannende Herausforderungen zu gestalten.
Foto: © HGEsch

Am 11.12.2025 wurde das Richtfest zur Erweiterung des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück gefeiert. Mit der Erweiterung des Bestandskrankenhauses entstehen 110 zusätzliche Betten für 16 Fachabteilungen. Rund 1500 Mitarbeitende sorgen dafür, dass Patienteninnen und Patenten hier bestens versorgt werden. Seit 1977 ist der Standort ein fester Bestandteil der Gesundheitslandschaft in Quakenbrück und mit der neuen Erweiterung geht es gut geplant in die Zukunft. Das neue Bettenhaus bietet Patientenzimmer auf drei Etagen. Zwei Lichthöfe bringen Tageslicht und Orientierung, während der neue zentrale Haupteingang alle Bereiche miteinander verbindet und die Ankunft für Patientinnen, Patienten und Besucher angenehmer macht. Besonders wichtig sind die optionalen Kittelschleusen: Sie gewährleisten, dass Patientinnen und Patienten mit ansteckenden Erkrankungen sicher isoliert werden können, ohne andere Bereiche zu gefährden. So wird ein höchstes Maß an Hygiene und Sicherheit im Klinikalltag gewährleistet.
Die Baumaßnahme wird komplett während des laufenden Betriebs umgesetzt. Das bedeutet, dass Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende von der Baustelle so gut wie gar nicht beeinträchtigt werden, während gleichzeitig moderne, gut ausgestattete Räume entstehen. Die Erweiterung stärkt die Rolle des Krankenhauses als zentrale Anlaufstelle für die medizinische Versorgung in der Region und sichert die Zukunft des Standorts als wichtigen Bestandteil der regionalen Gesundheitsinfrastruktur.
Rendering: © Gerber Architekten

Gerber Architekten waren vor Ort im Multiscale Imaging Centre (MIC) der Universität Münster, um das Gebäude im laufenden Betrieb kennenzulernen und neue Perspektiven auf das fertiggestellte Projekt zu gewinnen. Der direkte Eindruck vor Ort zeigt, wie Architektur im Alltag wirkt und liefert wertvolle Erkenntnisse für die weitere Arbeit.
Einblicke in die Labore, die Ausstellung „unSICHTBAR“ und die Kunst am Bau „Auf | Lösung“ gaben Doris Niederhoff, Referentin für Wissenschaftskommunikation und Cordula Hesselbarth, Künstlerin und Professorin für Wissenschaftsillustration. Sie verdeutlichten, wie Wissenschaft, Forschung und Kunst hier ineinandergreifen, um Wissen greifbar und erlebbar zu gestalten.
Das MIC verbindet moderne biomedizinische Forschung mit einem offenen Raumkonzept. Der monolithische Klinkerbau, das großzügige Foyer unter einem Glasdach, frei geführte Treppen und der Innenhof mit hängendem Garten schaffen eine Umgebung, die Austausch und Sichtbarkeit von Wissenschaft fördert. Ergänzend trug Prof. Eckhard Gerber über den Entwurf des Forschungsbaus vor, Dipl.-Ing. Michael Halbeisen schilderte den Projektablauf und Dipl.-Ing. Axel Bergmann erläuterte die Gestaltung der landschaftlichen Anlagen.
Der Besuch endete mit einem entspannten Ausklang im Foyer, bei dem das Team Eindrücke austauschen und den Blick auf das Gebäude gemeinsam reflektieren konnte. Die Begegnung vor Ort hat gezeigt, wie Architektur Forschung unterstützt, das Team inspiriert und neue Ideen für zukünftige Projekte liefert. Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitarbeitenden des MIC für die spannenden Einblicke und den inspirierenden Austausch.
Foto: © Gerber Architekten