
Beim internationalen Architekturforum SHARE Georgia 2026 in Tbilisi präsentierte Denis Lacej, Design Principal bei Gerber Architekten, den Entwurf für den King Salman Park, der in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad entsteht. Darüber hinaus beteiligte er sich an einer Podiumsdiskussion über die Rolle künstlicher Intelligenz in der Architektur.
Das Forum brachte internationale Architekturbüros wie Foster + Partners, Herzog & de Meuron, Henning Larsen und LAVA sowie Architekturschaffende aus der Region zusammen und bot Raum für den fachlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsfragen der Architektur.
Mit dem King Salman Park entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens in Riad eine der größten urbanen Parklandschaften der Welt – etwa fünfmal so groß wie der New Yorker Central Park. Klimaangepasste Vegetation, eine nachhaltige Wasserversorgung und die Förderung der Biodiversität bilden zentrale Bestandteile des Konzepts und sollen zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen.
In seinem Vortrag gab Denis Einblicke in die Entwurfsidee und die ökologischen Grundlagen des Projekts. Die anschließenden Fragen aus dem Publikum boten Gelegenheit, einzelne Aspekte des Konzepts weiter zu vertiefen.
Im Rahmen der Podiumsdiskussion tauschte er sich zudem über die Potenziale und Herausforderungen künstlicher Intelligenz sowie ihre Auswirkungen auf zukünftige Planungs- und Entwurfsprozesse aus.
Foto: © Share Architecture

Mit der Grundsteinlegung am 25. September 2026 nimmt der neue Standort der Sparkasse Holstein in Trittau weiter Gestalt an. Nach unserem Entwurf entsteht an der Poststraße ein gemischt genutztes Gebäude mit Sparkassenfiliale, Wohnungen und Gewerbeflächen.
Der Entwurf fügt sich mit seinem zur Straße orientierten Giebel, rotbraunem Klinker und anthrazitfarbenem Satteldach in den städtebaulichen Kontext rund um Bürgerhaus und Europaplatz ein. Mehrere Lichthöfe sorgen für natürliche Belichtung und strukturieren das Gebäude im Inneren.
Auch Nachhaltigkeit ist Teil des Konzepts: Vorgesehen sind eine Photovoltaikanlage, eine Ausführung in Anlehnung an den KfW-40-Standard sowie eine angestrebte DGNB-Zertifizierung in Gold.
Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2028 geplant.
Foto: © Christian Schaffrath: v.l.n.r.: Oliver Mesch (ehem. Bürgermeister Trittau), Karsten Holst (Gerber Architekten), Oliver Schuldt (Geschäftsführer Friedrich Schütt + Sohn Baugesellschaft mbH & Co KG), Patrick Marsian (Bürgermeister Trittau), Joachim Koop (Filialleitung Sparkasse Holstein in Trittau) Michael Ringelhann (Vorstandsmitglied Sparkasse Holstein)

Mit der Grundsteinlegung am 17. September beginnt am Friedrich-Ebert-Damm in Hamburg-Wandsbek sichtbar die Realisierung eines neuen Wohnquartiers nach dem Entwurf von Gerber Architekten. Für die SAGA Unternehmensgruppe entstehen in zwei Bauabschnitten 236 öffentlich geförderte Wohnungen, darunter 43 barrierefreie Wohnungen.
Der Entwurf reagiert sensibel auf den städtebaulichen Kontext und vermittelt zwischen der urbanen Lage am Friedrich-Ebert-Damm und der angrenzenden Gartenstadt-Bebauung. Mit einer differenzierten Höhenentwicklung, Klinkerfassaden, großzügigen Loggien sowie begrünten Flachdächern mit Photovoltaikanlagen verbindet das Projekt architektonische Klarheit mit Nachhaltigkeit und Nutzerorientierung.
Gleichzeitig schafft das Vorhaben dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum und stärkt den Wohnungsmix im Quartier – insbesondere auch für Familien. Durch die Neuplanung kann die Wohnfläche von rund 11.000 m² auf über 17.000 m² erhöht werden.
Wir freuen uns, mit diesem Projekt einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen und qualitätsvollen Wohnraumentwicklung in Hamburg zu leisten.

Im Rahmen eines Besuchs in ihrem Wahlkreis war Sabine Poschmann, Mitglied des Deutschen Bundestages und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, zu Gast bei Gerber Architekten.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle Herausforderungen der Planungs- und Baubranche, insbesondere die Stärkung von Wettbewerbsverfahren sowie die Bedeutung von Baukultur für qualitätsvolles und nachhaltiges Planen und Bauen.
Anhand ausgewählter nationaler und internationaler Projekte aus den Bereichen Schulbau, Wohnungsbau und Forschungsbauten gab Gerber Architekten Einblicke in aktuelle Aufgabenstellungen und unterschiedliche Planungskontexte. Auch internationale Projekte wie der King Salman Park waren Teil des Gesprächs.
Der persönliche Austausch bot Gelegenheit, Perspektiven aus der Planungspraxis einzubringen und über die Rahmenbedingungen für die Zukunft des Planens und Bauens zu sprechen. Im Fokus standen dabei Fragen nach Qualität, Nachhaltigkeit und der Verantwortung von Architektur.
Foto: v.l.n.r.: Benjamin Sieber, Sabine Poschmann, Eckhard Gerber

Beim 12. CREDAWARD am 11. September in Shanghai wurden zwei Projekte von Gerber Architekten ausgezeichnet. Der internationale Architektur- und Designpreis zählt zu den etablierten Auszeichnungen der Branche in China. Der King Salman Park, der unter der Federführung von Gerber Architekten gemeinsam mit den Ingenieurbüros Buro Happold und Setec im Auftrag der King Salman Park Foundation entwickelt wird, setzte sich gegen 935 Projekte von 271 Organisationen aus mehr als 30 Ländern und Regionen durch und erhielt Gold in der Kategorie „Future (Concept) Project“. Die SUSTech School of Medicine wurde mit einem Excellence Award in der Kategorie „Social Public Project“ ausgezeichnet. Mit den beiden Auszeichnungen würdigt der CREDAWARD Projekte, die gestalterische Qualität, Nachhaltigkeit, Nutzerorientierung und städtebauliche Wirkung in unterschiedlichen Maßstäben zusammenführen. Geschäftsführer Thomas Lücking und Projektleiter Pin Lu nahmen an der Preisverleihung in Shanghai teil.
Der King Salman Park entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens nahe dem Zentrum von Riad und umfasst 16,9 km². Inspiriert von den für die Region charakteristischen Wadis verbindet der Entwurf Landschaft und Architektur zu einer neuen Parklandschaft. Im Fokus stehen die ökologische Erneuerung und die Schaffung öffentlicher Räume für eine Stadt in einer ariden Region. Das Projekt zählt zu den zentralen Vorhaben der Vision 2030 in Saudi-Arabien.
Die SUSTech School of Medicine in der Xili University Town in Shenzhen umfasst rund 164.000 m² Bruttogrundfläche. Gemeinsam mit dem auf der gegenüberliegenden Seite des Dasha River entstehenden Universitätsklinikum bildet sie ein zusammenhängendes medizinisches und akademisches Ensemble. Offene Erdgeschosse, abgesenkte Plätze, Gartenterrassen und Skybridges prägen den Campus. Die Integration von Landschaft und Architektur schafft Räume für Lehre, Forschung und alltägliche Begegnung. Die Medical School befindet sich in der letzten Bauphase.
Foto: © Credaward, v. l. n. r.: Du Pengzhan, Chefarchitekt, Zentrum für Ingenieur- und Entwurfsmanagement, Bauamt der Stadt Shenzhen; Chen Jianbang, Leiter der Abteilung für Planung und Entwicklung bei Shui On Land und Konzernleiter für Nachhaltigkeit; Thomas Lücking, Geschäftsführer von Gerber Architekten International; Pin Lu, Projektleiter bei Gerber Architekten International

Europas größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen findet vom 5. bis 7. Oktober 2026 in München statt. Gerber Architekten ist am Gemeinschaftsstand der Business Metropole Ruhr (Stand B1.330) vertreten.
Dort präsentieren wir eine Auswahl aktueller Projekte und geben Einblicke in unser interdisziplinäres Leistungsspektrum – von Architektur, Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur über Städtebau bis hin zur Generalplanung. Derzeit plant Gerber Architekten die Erweiterung des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen – einen zukunftsfähigen Forschungsbau, den wir auf der EXPO REAL 2026 auch in Form eines Modells präsentieren.
Im Fokus stehen zudem zukunftsfähige Arbeitswelten, nachhaltige Transformationsprozesse und internationale Projekte. Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch und Ihren Besuch!

Mit dem ersten Spatenstich am 13. August 2026 beginnt die Realisierung des ersten Bauabschnitts für die Universitätsmedizin Oldenburg. Gemeinsam mit Prof. Dr. Anja Bräuer und Jörg Stahlmann von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs nahm unser Projektleiter Marko Kraus am heutigen Spatenstich teil.
Im Technologiepark entsteht nach dem Entwurf von Gerber Architekten ein neues Labor- und Bürogebäude für die medizinische Forschung und Lehre.
Der Neubau vereint Nassanatomie, Labore sowie Seminar- und Büroräume in einer präzise organisierten Struktur. Ein zentraler, über ein Glasdach belichteter Luftraum verbindet die unterschiedlichen Bereiche und schafft Raum für Kommunikation und interdisziplinären Austausch.
Drei metallverkleidete Laborgeschosse ruhen auf einem lang gestreckten Klinkersockel, der sich nach Norden bis zur Energiezentrale fortsetzt. Die klare räumliche Ordnung verbindet Forschung, Lehre und Infrastruktur und schafft zugleich eine robuste Grundstruktur für die weitere Entwicklung des Medizin-Campus.
Der erste Bauabschnitt soll Mitte 2030 fertiggestellt werden.

Mit Gerber Architekten wird die ehemalige Paulusschule in Bergheim-Niederaußem zu einem offenen, barrierefreien und multifunktionalen Haus weiterentwickelt. Das Projekt führt unterschiedliche Angebote aus Bildung, Begegnung, Kultur und Integration in einem gemeinsamen räumlichen Zusammenhang zusammen und schafft so einen Ort mit neuer öffentlicher Bedeutung für den Stadtteil. Im Mittelpunkt steht die Transformation des Bestands zu einer klar gegliederten, flexibel nutzbaren Struktur, die Offenheit, Orientierung und Aufenthaltsqualität miteinander verbindet.
Ein wichtiger Meilenstein für die Realisierung des Projekts ist nun mit der Übergabe des Förderbescheids erreicht. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, übergab den Bescheid an Bürgermeister Volker Mießeler. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Haus der Vielfalt mit rund 24,2 Millionen Euro und schafft damit eine wesentliche Grundlage für die weitere Umsetzung.
Zugleich ist das Vorhaben Teil des Strukturwandels im Rheinischen Revier und mit einem konsequenten Nachhaltigkeitsanspruch verbunden. Vorgesehen sind unter anderem eine energetische Sanierung, begrünte Dachflächen, eine Photovoltaikanlage sowie Maßnahmen zur Entsiegelung der Außenflächen. Die Bauarbeiten sollen noch 2026 beginnen.
Foto: © Kreisstadt Bergheim