
Beim 12. CREDAWARD am 11. September in Shanghai wurden zwei Projekte von Gerber Architekten ausgezeichnet. Der internationale Architektur- und Designpreis zählt zu den etablierten Auszeichnungen der Branche in China. Der King Salman Park, der unter der Federführung von Gerber Architekten gemeinsam mit den Ingenieurbüros Buro Happold und Setec im Auftrag der King Salman Park Foundation entwickelt wird, setzte sich gegen 935 Projekte von 271 Organisationen aus mehr als 30 Ländern und Regionen durch und erhielt Gold in der Kategorie „Future (Concept) Project“. Die SUSTech School of Medicine wurde mit einem Excellence Award in der Kategorie „Social Public Project“ ausgezeichnet. Mit den beiden Auszeichnungen würdigt der CREDAWARD Projekte, die gestalterische Qualität, Nachhaltigkeit, Nutzerorientierung und städtebauliche Wirkung in unterschiedlichen Maßstäben zusammenführen. Geschäftsführer Thomas Lücking und Projektleiter Pin Lu nahmen an der Preisverleihung in Shanghai teil.
Der King Salman Park entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens nahe dem Zentrum von Riad und umfasst 16,9 km². Inspiriert von den für die Region charakteristischen Wadis verbindet der Entwurf Landschaft und Architektur zu einer neuen Parklandschaft. Im Fokus stehen die ökologische Erneuerung und die Schaffung öffentlicher Räume für eine Stadt in einer ariden Region. Das Projekt zählt zu den zentralen Vorhaben der Vision 2030 in Saudi-Arabien.
Die SUSTech School of Medicine in der Xili University Town in Shenzhen umfasst rund 164.000 m² Bruttogrundfläche. Gemeinsam mit dem auf der gegenüberliegenden Seite des Dasha River entstehenden Universitätsklinikum bildet sie ein zusammenhängendes medizinisches und akademisches Ensemble. Offene Erdgeschosse, abgesenkte Plätze, Gartenterrassen und Skybridges prägen den Campus. Die Integration von Landschaft und Architektur schafft Räume für Lehre, Forschung und alltägliche Begegnung. Die Medical School befindet sich in der letzten Bauphase.
Foto: © Credaward, v. l. n. r.: Du Pengzhan, Chefarchitekt, Zentrum für Ingenieur- und Entwurfsmanagement, Bauamt der Stadt Shenzhen; Chen Jianbang, Leiter der Abteilung für Planung und Entwicklung bei Shui On Land und Konzernleiter für Nachhaltigkeit; Thomas Lücking, Geschäftsführer von Gerber Architekten International; Pin Lu, Projektleiter bei Gerber Architekten International

Europas größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen findet vom 5. bis 7. Oktober 2026 in München statt. Gerber Architekten ist am Gemeinschaftsstand der Business Metropole Ruhr (Stand B1.330) vertreten.
Dort präsentieren wir eine Auswahl aktueller Projekte und geben Einblicke in unser interdisziplinäres Leistungsspektrum – von Architektur, Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur über Städtebau bis hin zur Generalplanung. Derzeit plant Gerber Architekten die Erweiterung des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen – einen zukunftsfähigen Forschungsbau, den wir auf der EXPO REAL 2026 auch in Form eines Modells präsentieren.
Im Fokus stehen zudem zukunftsfähige Arbeitswelten, nachhaltige Transformationsprozesse und internationale Projekte. Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch und Ihren Besuch!

Mit dem ersten Spatenstich am 13. August 2026 beginnt die Realisierung des ersten Bauabschnitts für die Universitätsmedizin Oldenburg. Gemeinsam mit Prof. Dr. Anja Bräuer und Jörg Stahlmann von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs nahm unser Projektleiter Marko Kraus am heutigen Spatenstich teil.
Im Technologiepark entsteht nach dem Entwurf von Gerber Architekten ein neues Labor- und Bürogebäude für die medizinische Forschung und Lehre.
Der Neubau vereint Nassanatomie, Labore sowie Seminar- und Büroräume in einer präzise organisierten Struktur. Ein zentraler, über ein Glasdach belichteter Luftraum verbindet die unterschiedlichen Bereiche und schafft Raum für Kommunikation und interdisziplinären Austausch.
Drei metallverkleidete Laborgeschosse ruhen auf einem lang gestreckten Klinkersockel, der sich nach Norden bis zur Energiezentrale fortsetzt. Die klare räumliche Ordnung verbindet Forschung, Lehre und Infrastruktur und schafft zugleich eine robuste Grundstruktur für die weitere Entwicklung des Medizin-Campus.
Der erste Bauabschnitt soll Mitte 2030 fertiggestellt werden.

Mit Gerber Architekten wird die ehemalige Paulusschule in Bergheim-Niederaußem zu einem offenen, barrierefreien und multifunktionalen Haus weiterentwickelt. Das Projekt führt unterschiedliche Angebote aus Bildung, Begegnung, Kultur und Integration in einem gemeinsamen räumlichen Zusammenhang zusammen und schafft so einen Ort mit neuer öffentlicher Bedeutung für den Stadtteil. Im Mittelpunkt steht die Transformation des Bestands zu einer klar gegliederten, flexibel nutzbaren Struktur, die Offenheit, Orientierung und Aufenthaltsqualität miteinander verbindet.
Ein wichtiger Meilenstein für die Realisierung des Projekts ist nun mit der Übergabe des Förderbescheids erreicht. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, übergab den Bescheid an Bürgermeister Volker Mießeler. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Haus der Vielfalt mit rund 24,2 Millionen Euro und schafft damit eine wesentliche Grundlage für die weitere Umsetzung.
Zugleich ist das Vorhaben Teil des Strukturwandels im Rheinischen Revier und mit einem konsequenten Nachhaltigkeitsanspruch verbunden. Vorgesehen sind unter anderem eine energetische Sanierung, begrünte Dachflächen, eine Photovoltaikanlage sowie Maßnahmen zur Entsiegelung der Außenflächen. Die Bauarbeiten sollen noch 2026 beginnen.
Foto: © Kreisstadt Bergheim

Auch in diesem Jahr waren wir beim Tag der Architektur 2026 dabei und konnten mit dem Forschungsgebäude CALEDO an der TU Dortmund sowie der Neuen Offizierschule in Roth zwei Projekte vorstellen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.
Insgesamt nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher an beiden Standorten die Gelegenheit, unsere Architektur kennenzulernen und die Gebäude vor Ort zu besichtigen. Besonders gefreut haben wir uns über die guten Gespräche, das große Interesse und den offenen, spannenden Diskurs rund um Planung, Nutzung und gebaute Qualität.
Die Projektverantwortlichen Herr Haake, Herr Bleszynski, Herr Grimm, Herr Halbeisen und Herr Kraus führten durch die Projekte und erläuterten deren Planung, Gestaltung und Realisierung. In Dortmund wurde die Führung gemeinsam mit dem BLB, Frau Engbers und Herrn Brandenbusch von CALEDO gestaltet, deren Beiträge den Besucherinnen und Besuchern wertvolle zusätzliche Einblicke in das Projekt ermöglichten. Auch in Roth wurde die Führung gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt, Herrn Hess, Frau Buttolo, der Kasernenleitung der Luftwaffe sowie Herrn Zobel von der Landesbaudirektion Bayern gestaltet.
Ein herzlicher Dank gilt unseren Bauherren sowie den Nutzerinnen und Nutzern, die es ermöglicht haben, die Türen dieser Gebäude für die Öffentlichkeit zu öffnen und diese Einblicke überhaupt erst möglich gemacht haben.
Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse und den wertvollen Austausch.
Foto: ©Gerber Architekten; Führung: Forschungsgebäude CALEDO an der TU Dortmund

Mit dem Neubau entsteht nicht nur ein neuer Standort für Verwaltung und technischen Betrieb direkt am Wasser – das Projekt ist zugleich Teil eines größeren Wandels: Der Dortmunder Hafen befindet sich in einem Transformationsprozess, in dem industrielle Nutzung, städtebauliche Entwicklung und neue Zukunftsperspektiven zusammenkommen.
Die neue Hafenverwaltung setzt an diesem besonderen Ort ein sichtbares Zeichen für diese Entwicklung. Sie bündelt Funktionen, stärkt den Standort und begleitet die Weiterentwicklung des Hafens hin zu einem zukunftsfähigen Arbeits- und Infrastrukturraum.
Nach intensiver Planungsarbeit freuen wir uns sehr über diesen wichtigen Meilenstein und danken allen Beteiligten für die vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit.
Foto: © Gerber Architekten / v. l. n. r.: Herr Hölter, Rundholz; Jörg Jacoby, Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Stadtwerke AG – DSW21; Alexandra Reinbach, Dortmunder Hafen 21; Herr Rundholz; Prof. Eckhard Gerber; Benjamin Sieber, Gerber Architekten; Rolf Mertens, Gerber Architekten; Dr. Jendrik Suck, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Prof. Eckhard Gerber und Thomas Lücking waren im Kosovo vor Ort, um in Anwesenheit des amtierenden Premierministers Albin Kurti, und Vertreter:innen der Republik Kosovo den aktuellen Fortschritt des Masterplans für den Adem Jashari Memorial Complex in Prekaz vorzustellen. Der Premierminister bezeichnete das Projekt dabei als eines der wichtigsten Vorhaben des Landes für das historische Gedächtnis, das kulturelle Erbe und die nationale Identität und betonte die besondere Bedeutung von Prekaz im kollektiven Gedächtnis der Bevölkerung.
Im Rahmen des Termins wurden die nächsten konkreten Schritte vorgestellt. Noch in diesem Jahr sollen die Konservierungsprojekte der sogenannten „Türme des Widerstands“ abgeschlossen werden. Damit beginnt der Übergang von der planerischen Phase hin zur baulichen und konservatorischen Umsetzung vor Ort. Dieser Fortschritt markiert einen wichtigen Meilenstein für das Gesamtprojekt.
Der Entwurf von Gerber Architekten wurde im internationalen Wettbewerb mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Ziel des Masterplans ist es, Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern räumlich erlebbar zu machen und für kommende Generationen zugänglich zu vermitteln.
Die ehemalige Munitionsfabrik wird zu einem nationalen Museum des Widerstands transformiert. Die historischen Häuser der Familie Jashari werden in symbolischen Glasstrukturen geschützt und als Teil des kollektiven Gedächtnisses sichtbar gemacht. Ergänzt wird das Ensemble durch neue Wegeführungen, Aufenthaltsorte und einen Aussichtspunkt im bestehenden Wasserturm mit Blick über die Landschaft von Prekaz.
Das Projekt verbindet Architektur, Erinnerung und Bildung zu einem Ensemble, das Vergangenheit sichtbar macht und gleichzeitig einen Ort der Begegnung und Reflexion schafft.
© Zyra e Kryeministrit

Gemeinsam in Bewegung: Am 20. Mai war unser Standort Berlin beim IKK BB Berliner Firmenlauf mit am Start und hat die 5,5 Kilometer durch das Zentrum der Hauptstadt mit viel Teamgeist und guter Stimmung gemeistert. Die Strecke führte vom Brandenburger Tor entlang der Straße des 17. Juni, durch den Tiergarten und zurück.
Wir freuen uns, dass unser Berliner Team mit so viel Einsatz und sportlichem Elan dabei war und den Firmenlauf gemeinsam bestritten hat. Ein schönes Zeichen für Motivation, Engagement und gute Stimmung abseits des Arbeitsalltags.