
Prof. Eckhard Gerber und Thomas Lücking waren im Kosovo vor Ort, um in Anwesenheit des amtierenden Premierministers Albin Kurti, und Vertreter:innen der Republik Kosovo den aktuellen Fortschritt des Masterplans für den Adem Jashari Memorial Complex in Prekaz vorzustellen. Der Premierminister bezeichnete das Projekt dabei als eines der wichtigsten Vorhaben des Landes für das historische Gedächtnis, das kulturelle Erbe und die nationale Identität und betonte die besondere Bedeutung von Prekaz im kollektiven Gedächtnis der Bevölkerung.
Im Rahmen des Termins wurden die nächsten konkreten Schritte vorgestellt. Noch in diesem Jahr sollen die Konservierungsprojekte der sogenannten „Türme des Widerstands“ abgeschlossen werden. Damit beginnt der Übergang von der planerischen Phase hin zur baulichen und konservatorischen Umsetzung vor Ort. Dieser Fortschritt markiert einen wichtigen Meilenstein für das Gesamtprojekt.
Der Entwurf von Gerber Architekten wurde im internationalen Wettbewerb mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Ziel des Masterplans ist es, Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern räumlich erlebbar zu machen und für kommende Generationen zugänglich zu vermitteln.
Die ehemalige Munitionsfabrik wird zu einem nationalen Museum des Widerstands transformiert. Die historischen Häuser der Familie Jashari werden in symbolischen Glasstrukturen geschützt und als Teil des kollektiven Gedächtnisses sichtbar gemacht. Ergänzt wird das Ensemble durch neue Wegeführungen, Aufenthaltsorte und einen Aussichtspunkt im bestehenden Wasserturm mit Blick über die Landschaft von Prekaz.
Das Projekt verbindet Architektur, Erinnerung und Bildung zu einem Ensemble, das Vergangenheit sichtbar macht und gleichzeitig einen Ort der Begegnung und Reflexion schafft.
© Zyra e Kryeministrit

Gemeinsam in Bewegung: Am 20. Mai war unser Standort Berlin beim IKK BB Berliner Firmenlauf mit am Start und hat die 5,5 Kilometer durch das Zentrum der Hauptstadt mit viel Teamgeist und guter Stimmung gemeistert. Die Strecke führte vom Brandenburger Tor entlang der Straße des 17. Juni, durch den Tiergarten und zurück.
Wir freuen uns, dass unser Berliner Team mit so viel Einsatz und sportlichem Elan dabei war und den Firmenlauf gemeinsam bestritten hat. Ein schönes Zeichen für Motivation, Engagement und gute Stimmung abseits des Arbeitsalltags.

Auch in diesem Jahr sind wir beim Tag der Architektur dabei. Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit, zwei fertiggestellte Projekte kennenzulernen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.
Vor Ort geben unsere Projektleiter spannende Einblicke in die Entwicklung, Gestaltung und Realisierung der Gebäude und zeigen, wie aus Planung gebaute Architektur wird.
Forschungsgebäude CALEDO an der TU Dortmund
Samstag, 27.06.2026 | Führungen um 10:00 und 11:00 Uhr
Otto-Hahn-Straße 10, 44227 Dortmund – Treffpunkt Haupteingang
Neue Offizierschule mit Lehrgebäude und Unterkünften für die Luftwaffe in 91154 Roth
Sonntag, 28.06.2026 | Führung 14:00 bis 16:00 Uhr
Wichtige Information zur Anmeldung:
Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt und eine Anmeldung bis 22.06.2026 unter architektouren@stban.bayern.de obligatorisch.
Der Besuch ist kostenlos und bietet Ihnen die besondere Gelegenheit, mehr über die Ideen, Planungsprozesse und architektonischen Ansätze hinter den Projekten zu erfahren. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Webseiten der jeweiligen Architektenkammern der Bundesländer.
Fotos:
Forschungsgebäude CALEDO ©Jürgen Landes
Neue Offizierschule in Roth ©HGEsch

Unsere Kolleginnen und Kollegen aus Dortmund, Münster und Düsseldorf sind gemeinsam die 6 Kilometer gelaufen – mit viel Teamgeist, guter Stimmung und ordentlich Motivation. Auch unsere Geschäftsführer Eckhard Gerber und Benjamin Sieber waren vor Ort und haben das Team unterstützt. Besonders schön: Mit unserer Teilnahme konnten wir die Organisation Menschen für Menschen unterstützen. Der Lauf war also nicht nur sportlich ein Highlight, sondern hatte auch einen sozialen Zweck.
Im Anschluss haben wir den Abend noch gemeinsam bei gutem Essen und kühlen Getränken ausklingen lassen – die perfekte Gelegenheit, den Lauf zusammen Revue passieren zu lassen.
Danke an alle, die dabei waren. Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr.

Am 7. Mai 2026 fiel mit der feierlichen Grundsteinlegung der Startschuss für das neue Therapiezentrum der Klinik Eichholz in Bad Waldliesborn.
Der rund 2.500 Quadratmeter große Neubau entsteht als Erweiterung des bestehenden Klinikensembles am heutigen Haupteingang. Das zweigeschossige Gebäude bündelt künftig zentrale Therapieangebote, darunter ein Bewegungsbad, Therapie- und Gruppenbereiche sowie Flächen für ambulante und teilstationäre Anwendungen. Die kompakte Organisation schafft klare Abläufe und eine verbesserte Orientierung für Patientinnen und Patienten.
Der Entwurf von Gerber Architekten folgt einer organischen Formensprache, die sich sensibel in die umgebende Parklandschaft einfügt. Durch die präzise Setzung des Baukörpers wird der Eingriff in die Landschaft minimiert und zugleich eine klare räumliche Ergänzung zum Bestand geschaffen. Ein transparenter Verbindungsgang formuliert das neue Entrée der Klinik und verbindet Alt- und Neubau zu einer funktionalen und gestalterischen Einheit.
Die Umsetzung erfolgt im laufenden Betrieb bei temporär angepasster Erschließung – eine besondere Herausforderung im Planungs- und Bauprozess.
Wir freuen uns auf die Realisierung und Fertigstellung des Projekts für den Bauherrn Gesundheitszentrum in Bad Waldliesborn GmbH, mit dem ein weiterer Baustein im Bereich Gesundheitsbau umgesetzt wird.

Gerber Architekten wird beim Wettbewerb zur Sanierung des ehemaligen Schlachthofs in Fürstenfeldbruck mit dem 2. Preis ausgezeichnet.
Das rund 7.300 m² große Areal, errichtet 1911, ist ein prägender Bestandteil der Fürstenfeldbrucker Innenstadt und als Teil des geplanten Kreativquartiers Fürstenfeldbruck von zentraler Bedeutung für die zukünftige Stadtentwicklung. Der Entwurf transformiert das denkmalgeschützte Ensemble zu einem lebendigen Quartier mit Ateliers, Werkstätten, Veranstaltungsbereichen und Gastronomie. Die Bestandsgebäude bleiben in ihrer Struktur weitgehend erhalten und werden durch gezielte Eingriffe aktiviert und weiterentwickelt. Ein übergeordnetes Freiraumkonzept bildet das Rückgrat des Entwurfs: Eine klare Abfolge differenzierter Außenräume strukturiert das Quartier und verknüpft die Nutzungen zu einem offenen, vielseitigen Ganzen.
Das Preisgericht würdigt insbesondere die klare Entwurfsidee, die hohe Qualität der Freiraumorganisation sowie den sensiblen Umgang mit dem Bestand, der sich auf wenige, gezielte Eingriffe beschränkt.
Ergänzende Neubauten werden als eigenständige, maßstäbliche Bausteine entwickelt, die Freiräume fassen und in einen bewussten Dialog mit dem Bestand treten.
So entsteht ein flexibel nutzbarer Ort, der die Geschichte des ehemaligen Schlachthofs bewahrt und zugleich neue Impulse für das Kreativquartier Fürstenfeldbruck setzt.
Weitere Informationen zum Wettbewerb:
https://www.landherr-wehrhahn.de/entscheidungen/schlachthof-fuerstenfeldbruck

Unser Wettbewerbsbeitrag für die „Sanierung und Erweiterung Volksschule Reutte“ wurde mit einer 3. Anerkennung ausgezeichnet.Unser Entwurf entwickelt den Bestand behutsam weiter und schafft zugleich eine zukunftsfähige Lernumgebung. Ziel des Konzepts ist es, die zusätzlichen Baumassen auf das notwendige Minimum zu reduzieren und die vorhandenen Freiflächen weitgehend zu erhalten.
Die Erweiterung des Hauptgebäudes ergänzt die bestehende Struktur präzise und selbstverständlich. Der bestehende Turnhallentrakt wird rückgebaut und durch einen kompakten, zweigeschossigen Neubau mit übereinander angeordneten Turnhallen ersetzt. So kann die benötigte Fläche effizient organisiert und gleichzeitig mehr zusammenhängender Außenraum gesichert werden.
Im Zentrum des Entwurfs steht die Aula als räumliches und soziales Herzstück der Schule. Gemeinsam mit den neu geschaffenen öffentlichen Flächen entstehen offene, kommunikative Bereiche, die Begegnung, Aufenthalt und gemeinschaftliches Lernen fördern. Großzügige Verglasungen und Holzlamellen prägen die architektonische Sprache der Ergänzungen und schaffen helle, warme Räume mit nachhaltigem Charakter.
So entsteht durch gezielte Eingriffe in den Bestand eine ressourcenschonende und qualitätsvolle Lösung für einen zeitgemäßen Bildungsbau.

Der King Salman Park zeigt, wie aus einem ehemaligen Flughafenareal ein neuer, nachhaltiger Landschaftsraum entstehen kann. Die Transformation zu einem weitläufigen Park verbindet ökologische Verantwortung mit einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung.
Mit Projekten wie dem Architekturmuseum wird sichtbar, wie Architektur und Landschaft harmonisch zusammenspielen können. Die Gestaltung orientiert sich an den Prinzipien des Salmani-Architektur: kühlende Materialien, natürliche Luftzirkulation und gezielte Beschattung tragen zu einem angenehmeren Klima in Riad bei.
Bei Gerber Architekten ist die Auseinandersetzung mit ökologischen und nachhaltigen Entwürfen ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Das Zusammenspiel von Landschaft, Klima und Architektur verstehen wir als wesentliche Grundlage für zukunftsfähige und verantwortungsvolle Planung.