Bundesministerium für Verkehr – Altbau, Berlin
Wettbewerb: 1995 - 1. Preis
Bauzeit: 1996 - 1998
Entwurf: Eckhard Gerber
Projektdirektor/Projektleiter: Georg Kolendowicz
Bauherr: BRD vertr. durch die Bundesanstalt für Bauwesen und Raumordnung
BGF: 20.727 m²
BRI: 104.780 m³
In den Jahren 1875–78 nach einem Entwurf von August Tiede als Geologische Landesanstalt und Bergakademie erbaut, bildet das Gebäude mit dem nebenstehenden Naturkundemuseum und dem Gebäude der Humboldt-Universität ein Ensemble. In der DDR diente es als Ministerium für Geologie, bevor es schließlich im Rahmen des Umzugs der Bundesregierung nach Berlin zum Bundesministerium für Verkehr umgenutzt wurde.
Ziel des Entwurfs war es, die ursprüngliche Grundrisscharakteristik mit den großen Lichthöfen und zweigeschossigen umlaufenden Bogengalerien wieder aufleben zu lassen. Hierzu wurden zunächst alle nachträglichen Einbauten entfernt und beschädigte oder fehlende Teile nach altem Vorbild rekonstruiert oder durch moderne Elemente ersetzt. Eine Sekundärstruktur aus Stahlstützen und geschlossenen Wandelementen sowie Verglasungen im Übergang zu den Gewölbedecken erhält das innenräumliche Erscheinungsbild des Altbaus und lässt gleichzeitig eine Einteilung in moderne Büros zu.