Sparkasse Münsterstraße, Dortmund
Auftrag: 1991
Bauzeit: 1994 - 1996
Entwurf: Eckhard Gerber
Projektdirektor/Projektleiter: Stefani Kremer
Mitarbeiter: Detlev Holtz, Carsten Dietz u.a.
Bauherr: Stadtsparkasse Dortmund
BGF: 1.950 m²
BRI: 5.500 m³
Die Sparkassenfiliale Münsterstraße liegt in der nördlichen Innenstadt Dortmunds an einer verkehrsberuhigten Straße, inmitten einer geschlossenen, recht kleinteiligen Straßenrandbebauung der 50er Jahre. Aufgabe waren der Umbau und die Erweiterung der Filiale. Um die Kassenhalle zu erweitern, wurde die bestehende Giebelwand entfernt. So ergab sich ein breiter und sehr tiefer Innenraum. Ein wesentliches Element des Umbaus bildet die natürliche Belichtung der Kassenhalle, zum einen über die Schrägverglasung im Bestand, zum anderen über das Oberlichtband im Neubau. Durch die zurückgeschnittene Geschoßdecke des 1. OG öffnet sich die Kassenhalle im zentralem Kundenbereich nach oben. Hierdurch wird die funktionale Konzeption betont und eine gute Tageslichtsituation erzielt. In der Hauptansicht zur Münsterstraße wurde ein spannungsvolles Arrangement zwischen Bestand und Neubau ereicht, und die Fassadenbreite bleibt ablesbar. Ein einheitlicher Gesamtausdruck der beiden Gebäudeteile wird mit der geputzten Fassade erzielt, unterstützt durch die Ausbildung einer Arkade mit eingestellten Rundstützen in der Erdgeschosszone. Diese Arkade dient gleichzeitig als Witterungsschutz vor dem Haupteingang und dem Geldautomaten bzw. dem Nachttresor. Die Fassade ist mit einer leicht vor der Putzfassade vorspringenden »Metall-Scheibe« gegliedert, das schafft eine vertikale Gliederung und die Proportionen der ursprünglichen Ansicht bleiben erhalten. Die einfache Grundstruktur des Anbaus ermöglicht eine rationelle Stahlbetonkonstruktion mit Ausbildung der beiden Fassadenwände im Mauerwerk.
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