Gerber Architekten haben den 1. Preis im Vergabeverfahren für die Planung und den Neubau des Helmholtz Institut Erlangen-Nürnberg (HI-ERN) für Erneuerbare Energien gewonnen. Der erfolgreiche Entwurf schlägt ein kompakt-funktionales Gebäude vor, bei dem die Laborbereiche für Physik und Chemie als großflächig zusammenhängende Laborlandschaften vorgesehen sind. Sowohl die Laborflächen als auch die Büros der Wissenschaftler, die U-förmig den Laboren vorgeschaltet sind, wurden so angeordnet und ausgebildet, dass die entstehenden Wege und Zwischenräume die Kommunikation und den interdisziplinären Austausch fördern.

Das HI-ERN ist eine Außenstelle des Forschungszentrums Jülich. Ziel des Instituts ist die Erforschung Erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt auf Solarenergie und den Themen druckbare Photovoltaikzellen sowie innovative chemische Energiespeicherung.

Gerber Architekten ist gemeinsam mit neun weiteren Architekturbüros und Designern unter den Finalisten für den Bauauftrag der U-Bahn Station Terekhovo in Moskau. Bis Ende Januar 2016 soll entschieden sein, welches der international vertretenen Büros den ersten Preis erhält. Aus insgesamt 121 eingereichten Entwürfen aus 16 Ländern wurden nun die zehn Besten ausgewählt. Gegenwärtig arbeiten die Planer an den Details ihrer Entwürfe.

Die natürlichen Vorgaben des Ortes, die das Konzept von Gerber Architekten maßgeblich inspirierten, sind vor allem der Suvorovsky und Filyovsky Park sowie der Moskau Fluss. Diese Orte und Gegebenheiten wurden in der Gestaltung sowohl im Eingangsbereich als auch an den Wänden der U-Bahn-Station im Untergrund aufgenommen. Die bedruckten Acrylglas Paneele werden von hinten beleuchtet, strahlen ein warmes und natürliches Licht aus und imitieren so die Atmosphäre eines Waldspazierganges.

Hier gibt es weitere informationen über den Wettbewerb und die Entwürfe der Vorauswahl.

In Würzburg entsteht auf dem Areal der ehemaligen Leighton Barracks, einer früheren Kaserne der US-Armee, der neue Stadtteil Hubland. Im Zuge der Neuentwicklung dieses Stadtteils wurde für die Planung einer Wohnanlage mit Hotel ein Wettbewerb ausgeschrieben, für den wir den 1. Preis erhielten. Gerber Architekten wurden vom Bauherrn, der FAK GmbH & Co. KG, mit der weiteren Planung von ca. 100 Wohnungen in sechs Mehrfamilienhäusern beauftragt.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Wettbewerbsphase des Neubaus der Katholischen Stiftungsfachhochschule in der Preysingstraße in München, erhielt der Entwurf von Gerber Architekten eine Anerkennung.

In Anbetracht der herrschenden Flächenknappheit der Katholischen Stiftungsfachhochschule und unter Berücksichtigung der für die Sanierung notwendigen Mittel, fiel die Entscheidung zugunsten eines Neubaus, welcher als zweiphasiger Architekturwettbewerb ausgeschrieben wurde. Die Preisrichter einigten sich in der Gremiumssitzung Anfang Oktober auf die Vergabe von zwei ersten Plätzen, einem zweiten Platz und zwei Anerkennungen in der zweiten Phase.

Das Entwurfskonzept von Gerber Architekten ordnet die unterschiedlichen Hotelnutzungen jeweils in eigenständig funktionierenden Gebäudeteilen an, die sich an ihrer Schnittstelle zu einer Gebäudeskulptur vereinen. Diese bildet aus zusammenhängenden orthogonalen Volumen einen städtisch anmutenden Solitär mit angemessenen raumbildenden Gebäudekanten aus. Die so entstehende Gesamtfigur zeigt sich markant in Richtung des Promenadenrings und durch gezielte Rücksprünge von den Grundstücksgrenzen neue qualitative Aufenthaltsmöglichkeiten im Außenraum schafft.

Das äußere Erscheinungsbild der Hotels orientiert sich an der Fassade des denkmalgeschützten Hauptbahnhofs. Die vertikal ausgerichtete Fassadengliederung und die steinerne Materialität werden aufgenommen und in eine zeitgemäße Gestaltungsweise übersetzt.

Das neue Zentrum, dessen Bau auf dem veterinärmedizinischen Campus der Freien Universität Berlin in Berlin-Düppel geplant ist, soll helfen, die wachsenden Probleme mit resistenten Keimen in der Tiermedizin einzudämmen. Gerber Architekten überzeugten mit Ihrem Entwurf und beginnen nun mit der Planung, so dass Ende 2019 die ersten Forschungen in dem Neubau stattfinden können.

Für das Wehrhahn Center in Düsseldorf wird eine Fassadensanierung vorgeschlagen. Der Entwurf von Gerber Architekten entwickelt sich aus einem ruhigen und gleichmäßigen Grundraster von drei Achsen in horizontaler und vertikaler Richtung. Durch den so entstehenden Rhythmus in Kombination mit Materialität und Farbe erhält das Gebäude ein zeitloses und nicht modisch wirkendes Gesamtbild.

Für die Westfälische Wilhelms-Universität in Münster entsteht ein Neubau in unmittelbarer Nähe zum Max-Planck-Institut. Ab 2019 können 320 Mitarbeiter auf 7800 m2 Hauptnutzfläche ihrer Forschung nachgehen.

Im MIC werden Wissenschaftler aus den beteiligten fünf Fachbereichen (Biologen, Mediziner, Chemiker, Physiker und Mathematiker) in offen gestalteten Laborbereichen zusammen arbeiten.