In Würzburg entsteht auf dem Areal der ehemaligen Leighton Barracks, einer früheren Kaserne der US-Armee, der neue Stadtteil Hubland. Im Zuge der Neuentwicklung dieses Stadtteils wurde für die Planung einer Wohnanlage mit Hotel ein Wettbewerb ausgeschrieben, für den wir den 1. Preis erhielten. Gerber Architekten wurden vom Bauherrn, der FAK GmbH & Co. KG, mit der weiteren Planung von ca. 100 Wohnungen in sechs Mehrfamilienhäusern beauftragt.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Wettbewerbsphase des Neubaus der Katholischen Stiftungsfachhochschule in der Preysingstraße in München, erhielt der Entwurf von Gerber Architekten eine Anerkennung.

In Anbetracht der herrschenden Flächenknappheit der Katholischen Stiftungsfachhochschule und unter Berücksichtigung der für die Sanierung notwendigen Mittel, fiel die Entscheidung zugunsten eines Neubaus, welcher als zweiphasiger Architekturwettbewerb ausgeschrieben wurde. Die Preisrichter einigten sich in der Gremiumssitzung Anfang Oktober auf die Vergabe von zwei ersten Plätzen, einem zweiten Platz und zwei Anerkennungen in der zweiten Phase.

Das Entwurfskonzept von Gerber Architekten ordnet die unterschiedlichen Hotelnutzungen jeweils in eigenständig funktionierenden Gebäudeteilen an, die sich an ihrer Schnittstelle zu einer Gebäudeskulptur vereinen. Diese bildet aus zusammenhängenden orthogonalen Volumen einen städtisch anmutenden Solitär mit angemessenen raumbildenden Gebäudekanten aus. Die so entstehende Gesamtfigur zeigt sich markant in Richtung des Promenadenrings und durch gezielte Rücksprünge von den Grundstücksgrenzen neue qualitative Aufenthaltsmöglichkeiten im Außenraum schafft.

Das äußere Erscheinungsbild der Hotels orientiert sich an der Fassade des denkmalgeschützten Hauptbahnhofs. Die vertikal ausgerichtete Fassadengliederung und die steinerne Materialität werden aufgenommen und in eine zeitgemäße Gestaltungsweise übersetzt.

Das neue Zentrum, dessen Bau auf dem veterinärmedizinischen Campus der Freien Universität Berlin in Berlin-Düppel geplant ist, soll helfen, die wachsenden Probleme mit resistenten Keimen in der Tiermedizin einzudämmen. Gerber Architekten überzeugten mit Ihrem Entwurf und beginnen nun mit der Planung, so dass Ende 2019 die ersten Forschungen in dem Neubau stattfinden können.

Für das Wehrhahn Center in Düsseldorf wird eine Fassadensanierung vorgeschlagen. Der Entwurf von Gerber Architekten entwickelt sich aus einem ruhigen und gleichmäßigen Grundraster von drei Achsen in horizontaler und vertikaler Richtung. Durch den so entstehenden Rhythmus in Kombination mit Materialität und Farbe erhält das Gebäude ein zeitloses und nicht modisch wirkendes Gesamtbild.

Für die Westfälische Wilhelms-Universität in Münster entsteht ein Neubau in unmittelbarer Nähe zum Max-Planck-Institut. Ab 2019 können 320 Mitarbeiter auf 7800 m2 Hauptnutzfläche ihrer Forschung nachgehen.

Im MIC werden Wissenschaftler aus den beteiligten fünf Fachbereichen (Biologen, Mediziner, Chemiker, Physiker und Mathematiker) in offen gestalteten Laborbereichen zusammen arbeiten.

Für das neue EBZ in Bochum wird ein differenziertes Bauvolumen vorgeschlagen, das sich aus den vorgegebenen Nutzungen entwickelt. Durch die z-förmige Anordnung der Gebäudeteile ist der Vorplatz und Haupteingang nach außen hin ablesbar.

Das Preisgericht würdigt die “Überzeugende stadträumliche und innenräumliche gut organisierte Lösung“ mit dem 1. Preis.

Gerber Architekten gewinnen VOF-Verfahren in Bochum und werden vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Dortmund als Generalplaner beauftrag.
Die Kernsanierung des GC-Komplexes der Ruhr-Universität Bochum sieht einen Rückbau des Gebäudes bis zum Rohbau vor. Die Einbindung in die vorhandene architektonische-gestalterische Gliederung der Ruhr-Universität Bochum ist dabei ein zentraler Aspekt.

Entlang der neuen, die Orientierung und Erschließung verbessernden Magistrale, werden fakultätsübergreifende Bereiche wie Cafeteria und Bibliothek, als auch öffentlichkeitswirksame Nutzungen angeordnet.

Gerber Architekten haben bereits das IC-Gebäude 2013 fertig gestellt, die Komplexe IA und IB, NA und das ZGH sind derzeit in der Planung.