In Stuttgart-Vaihingen wird ein Neubaukomplex für den Allianz-Konzern mit insgesamt 170.000 qm Fläche nach Entwürfen von Gerber Architekten entstehen, die im Planungswettbewerb den Zuschlag dafür erhielten. Der neue Firmensitz soll bis 2022 fertiggestellt werden und Arbeitsplätze für rund 4.500 Mitarbeiter bieten. Die fünf Teilgebäude des neuen Allianz-Komplex gruppieren sich um einen Platz, der sich an der Heßbrühlstraße aufspannt und eine alte Eiche als Naturdenkmal in diese neue Stadtraumsituation markant einbindet. Drei der Gebäudeteile bilden eine Einheit und sind im Erdgeschoss über eine zentrale Eingangshalle miteinander verbunden. Ein Hochhaus als eingebundener Solitär definiert den zentralen Haupteingang und betont den neuen Platz. Die beiden anderen Gebäudeteile erhalten gesonderte Zugänge und können so auch funktional unabhängig fungieren. Das Tiefgeschoss mit zentralen Nutzungen, wie Kantinen, Veranstaltungs- und Sportbereichen verbindet alle Einzelgebäude zu einer funktionalen Einheit mit optimaler Kommunikation. Die Freiflächen des Allianz-Geländes ermöglichen eine öffentliche Durchwegung zum nahgelegenen Erholungsgebiet Dürrlewangwald. So kann sich die Allianz als offenes Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit darstellen.


Visualisierung: ©Gerber Architekten

Der Neubau der Chemischen Institute ergänzt den naturwissenschaftlichen Campus Riedberg der Goethe-Universität in Frankfurt und ersetzt die alten Institutsgebäude der Chemie aus den 70er Jahren. Die funktionsgerechte Grundrissgestaltung des Wettbewerbsentwurfs und die Entwicklung kommunikativer Gemeinschaftsbereiche mit Blick auf die Stadt Frankfurt haben die Jury ebenso überzeugt wie die Gestaltung eines zentralen Eingangsplatzes, in den die große Freitreppe der vorhandenen Hauptmensa mit ihrer Terrasse einbezogen ist. Das Projekt mit Gesamtkosten in Höhe von 53 Millionen Euro wird aus dem HEUREKA-Programm des Landes Hessen finanziert und soll bis 2023 bezugsfertig sein.

Der Campus Riedberg ist Zentrum der naturwissenschaftlichen Disziplinen der Goethe-Universität. Heute sind hier neben der Chemie, der Biochemie und der Pharmazie, die Physik, die Geowissenschaften und die Biowissenschaften angesiedelt, zu denen u.a. das Biologicum und das Buchmann Institut zählen, die Gerber Architekten geplant und realisiert haben. Ergänzt werden die Institute um bedeutende außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie dem Max-Planck-Institut für Biophysik und dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung. Außerdem finden sich auf dem Campus wichtige Infrastruktureinrichtungen wie das Otto-Stern-Zentrum, Zentralgebäude des Campus, mit Hörsaalzentrum, Bibliothek und Mensa (ebenfalls von Gerber Architekten) sowie Wohnheime und Kinderbetreuungseinrichtungen.

Info:

Hier erfahren Sie mehr über den Wettbewerb und unseren Entwurf:
Neubau der Chemischen Institute und einer Technikzentrale auf dem Campus Riedberg


Visualisierung: ©Gerber Architekten

Gerber Architekten haben für ihren Entwurf beim Verhandlungsverfahren für den Neubau des Schulcampus Unterföhring den 3. Preis erhalten. Zentraler Entwurfsgedanke ist es, alle Institutionen, von Hort, Grundschule über Sporthalle bis hin zum Gymnasium, unter einem Dach zusammen zu fassen und eine funktionale Einheit zu schaffen, die das Lehren und Lernen in unterschiedlichsten Altersgruppen fördert. Entstanden ist ein dreigeschossiger Gebäudekomplex mit klaren Geometrien, die im Inneren durch verschieden große Innenhöfe unterbrochen werden. Mit seiner Kubatur und Struktur erzielt der Schulcampus in der ungeformten Umgebung einen hohen universellen Wiedererkennungswert und erfüllt sowohl nachhaltige als auch ästhetische Ansprüche zugleich.


Foto: ©Gerber Architekten

Gerber Architekten haben für ihren Entwurf beim Wettbewerb für die Sanierung und Erweiterung der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg eine Anerkennung erhalten. In Zusammenarbeit mit den Tragwerksplanern von osd entwickelten die Planer ein Konzept, das einerseits eine behutsame Sanierung des Bestandsbaus vorsieht, die durch minimale Eingriffe in der weitestgehend denkmalgeschützten Struktur erfolgen sollen und andererseits den Anbau eines Lesesaals mit Foyer und Magazinfläche in Richtung Süden, der sich aus der baulichen Struktur, der Symmetrie, der Proportion und der Geometrie des Bestandsbaus ableitet.

Insbesondere der Ansatz, dem Baudenkmal einen ähnlich proportionierten, aber deutlich niedrigeren Riegel anzuschließen wurde vom Preisgericht positiv hervorgehoben. Weiterhin lobte die Jury die klare und übersichtliche Gliederung der Funktionsflächen sowie die ansprechend gestalteten Freiflächen und den nahezu vollständigen Erhalt des Baumbestandes.

Gerber Architekten haben im Wettbewerb für die Planung eines Hospiz‘ in Jena-Lobeda den 1. Preis gewonnen und konnten sich damit gegen fünf weitere Architekturbüros durchsetzen.

Zentraler Entwurfsgedanke von Gerber Architekten ist es, für die Bewohner des Hospiz‘ ein angenehmes Wohnumfeld zu schaffen. Dazu haben Gerber Architekten eine Abfolge von Wohnhöfen mit Nutzergärten vorgesehen, um die herum sich die einzelnen Zimmer gruppieren. Bodentiefe Fenster ermöglichen Blickbeziehungen in den Außenraum und die Landschaft in der Ferne.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt plant die Sanierung des Berufsschulzentrums Nord am Nordpark, nahe der Innenstadt.
In einem beschränkten Wettbewerb stellten insgesamt 15 Planer und Architekten ihre Ideen vor. Gerber Architekten konnten sich mit ihrem Entwurf durchsetzen und belegten den 2. Platz. Ein erster Preis wurde nicht vergeben.

Der Entwurf von Gerber Architekten überdacht den Freiraum zwischen dem bestehenden Bau und dem Forum, der zentralen grünen Freifläche des Campus. Der frei stehende zweigeschossige Baukörper der neuen Aula-, Mensa- und Mediathek des Berufsschulzentrum Nord in Darmstadt, integriert sich einerseits als selbstverständlicher Bestandteil des bestehenden Campus in den städtebaulichen Kontext und präsentiert sich andererseits selbstbewusst, als zentralen Anlaufpunkt innerhalb seines Umfeldes.

Der solitäre Neubau schließt bewusst nicht an den Bestandsbau an, um seine zentrale und repräsentative Rolle in der „Mitte“ angemessen erfüllen zu können. Durch seine Transparenz entsteht ein durchlässiger Raum, der weite Blicke in die Parklandschaft eröffnet und den Neubau gleichzeitig in die Umgebung einbindet. Dabei bilden das zu sanierende Bestandsgebäude, der Neubau und die Freifläche mit dem Forum eine Einheit und definieren das neue Zentrum des Campus.

In Hamburgs südlich der Elbe gelegenen Stadtteil Neugraben-Fischbek entsteht derzeit das Quartier Vogelkamp-Neugraben. In dem neu entwickelten Stadtteil ist ein Mix aus Einfamilienhäusern, Doppelhäusern und Reihenhäusern vorgesehen, der an städtebaulich markanten Stellen um Mehrfamilienhäuser mit rund 140 Wohnungen ergänzt wird.

Gerber Architekten erhielten nun im Gutachterverfahren „Wohnen am Quartierspark“ den Zuschlag für zwei Gebäude mit insgesamt 68 Wohneinheiten, die als 2- und 3-Zimmer-Wohnungen geplant werden. Die Gebäude sind als Aneinanderreihung einzelner Stadthäuser geplant. Bei der Fassadengestaltung ist Klinker als vorherrschendes Material vorgesehen. Teil des Gutachterverfahrens war auch die Gestaltung der Freianlagen einschließlich Spielplatz und PKW-Stellplätzen.

Am 15. Februar werden die Entwürfe für die Mehrfamilienhäuser am Quartierspark im Stadtplanungsausschuss der Bezirksversammlung Harburg noch einmal im Detail vorgestellt.

Mit dem Entwurf für das Müllheizkraftwerk in Shenzhen (China) teilen sich Gerber Architekten den dritten Platz mit Aecom.
Dieses Projekt soll das größte zur Kohlenstoffreduzierung genutzte Gebäude der Stadt werden und soll gleichzeitig das Problem des Müllanstiegs in Shenzhen lösen. Der Entwurf von Gerber Architekten setzt eine Landmarke in dem grünen Tal von Shenzhen, integriert die Fabrik im Gleichgewicht mit den natürlichen Gegebenheiten des Ortes und bietet Mitarbeitern und Besuchern einen Freizeit- und Erholungspark. Das Fabrikgebäude sollte von einer grünen Fassade umgeben sein und das großzügige Dach sah öffentliche Gärten vor, während die stillgelegten Wasserauffangbecken revitalisiert und zu einem willkommen heißenden Bereich im Zentrum wurden. Die angeforderte Ausstellungshalle platzierten die Architekten zwischen der Fassade aus steinernen Kübeln mit Grünpflanzen und der Fabrikanlage. Dies ermöglichte einen großzügigen Einblick in den Arbeitsprozess der Fabrik und gleichzeitig einen Ausblick über den großzügigen Außenbereich.
Der erste Preis wurde an schmidt hammer lassen architects vergeben. Der zweite Platz wurde nicht besetzt.