Gerber Architekten haben für ihren Entwurf beim Wettbewerb für die Sanierung und Erweiterung der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg eine Anerkennung erhalten. In Zusammenarbeit mit den Tragwerksplanern von osd entwickelten die Planer ein Konzept, das einerseits eine behutsame Sanierung des Bestandsbaus vorsieht, die durch minimale Eingriffe in der weitestgehend denkmalgeschützten Struktur erfolgen sollen und andererseits den Anbau eines Lesesaals mit Foyer und Magazinfläche in Richtung Süden, der sich aus der baulichen Struktur, der Symmetrie, der Proportion und der Geometrie des Bestandsbaus ableitet.

Insbesondere der Ansatz, dem Baudenkmal einen ähnlich proportionierten, aber deutlich niedrigeren Riegel anzuschließen wurde vom Preisgericht positiv hervorgehoben. Weiterhin lobte die Jury die klare und übersichtliche Gliederung der Funktionsflächen sowie die ansprechend gestalteten Freiflächen und den nahezu vollständigen Erhalt des Baumbestandes.

Gerber Architekten haben im Wettbewerb für die Planung eines Hospiz‘ in Jena-Lobeda den 1. Preis gewonnen und konnten sich damit gegen fünf weitere Architekturbüros durchsetzen.

Zentraler Entwurfsgedanke von Gerber Architekten ist es, für die Bewohner des Hospiz‘ ein angenehmes Wohnumfeld zu schaffen. Dazu haben Gerber Architekten eine Abfolge von Wohnhöfen mit Nutzergärten vorgesehen, um die herum sich die einzelnen Zimmer gruppieren. Bodentiefe Fenster ermöglichen Blickbeziehungen in den Außenraum und die Landschaft in der Ferne.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt plant die Sanierung des Berufsschulzentrums Nord am Nordpark, nahe der Innenstadt.
In einem beschränkten Wettbewerb stellten insgesamt 15 Planer und Architekten ihre Ideen vor. Gerber Architekten konnten sich mit ihrem Entwurf durchsetzen und belegten den 2. Platz. Ein erster Preis wurde nicht vergeben.

Der Entwurf von Gerber Architekten überdacht den Freiraum zwischen dem bestehenden Bau und dem Forum, der zentralen grünen Freifläche des Campus. Der frei stehende zweigeschossige Baukörper der neuen Aula-, Mensa- und Mediathek des Berufsschulzentrum Nord in Darmstadt, integriert sich einerseits als selbstverständlicher Bestandteil des bestehenden Campus in den städtebaulichen Kontext und präsentiert sich andererseits selbstbewusst, als zentralen Anlaufpunkt innerhalb seines Umfeldes.

Der solitäre Neubau schließt bewusst nicht an den Bestandsbau an, um seine zentrale und repräsentative Rolle in der „Mitte“ angemessen erfüllen zu können. Durch seine Transparenz entsteht ein durchlässiger Raum, der weite Blicke in die Parklandschaft eröffnet und den Neubau gleichzeitig in die Umgebung einbindet. Dabei bilden das zu sanierende Bestandsgebäude, der Neubau und die Freifläche mit dem Forum eine Einheit und definieren das neue Zentrum des Campus.

In Hamburgs südlich der Elbe gelegenen Stadtteil Neugraben-Fischbek entsteht derzeit das Quartier Vogelkamp-Neugraben. In dem neu entwickelten Stadtteil ist ein Mix aus Einfamilienhäusern, Doppelhäusern und Reihenhäusern vorgesehen, der an städtebaulich markanten Stellen um Mehrfamilienhäuser mit rund 140 Wohnungen ergänzt wird.

Gerber Architekten erhielten nun im Gutachterverfahren „Wohnen am Quartierspark“ den Zuschlag für zwei Gebäude mit insgesamt 68 Wohneinheiten, die als 2- und 3-Zimmer-Wohnungen geplant werden. Die Gebäude sind als Aneinanderreihung einzelner Stadthäuser geplant. Bei der Fassadengestaltung ist Klinker als vorherrschendes Material vorgesehen. Teil des Gutachterverfahrens war auch die Gestaltung der Freianlagen einschließlich Spielplatz und PKW-Stellplätzen.

Am 15. Februar werden die Entwürfe für die Mehrfamilienhäuser am Quartierspark im Stadtplanungsausschuss der Bezirksversammlung Harburg noch einmal im Detail vorgestellt.

Mit dem Entwurf für das Müllheizkraftwerk in Shenzhen (China) teilen sich Gerber Architekten den dritten Platz mit Aecom.
Dieses Projekt soll das größte zur Kohlenstoffreduzierung genutzte Gebäude der Stadt werden und soll gleichzeitig das Problem des Müllanstiegs in Shenzhen lösen. Der Entwurf von Gerber Architekten setzt eine Landmarke in dem grünen Tal von Shenzhen, integriert die Fabrik im Gleichgewicht mit den natürlichen Gegebenheiten des Ortes und bietet Mitarbeitern und Besuchern einen Freizeit- und Erholungspark. Das Fabrikgebäude sollte von einer grünen Fassade umgeben sein und das großzügige Dach sah öffentliche Gärten vor, während die stillgelegten Wasserauffangbecken revitalisiert und zu einem willkommen heißenden Bereich im Zentrum wurden. Die angeforderte Ausstellungshalle platzierten die Architekten zwischen der Fassade aus steinernen Kübeln mit Grünpflanzen und der Fabrikanlage. Dies ermöglichte einen großzügigen Einblick in den Arbeitsprozess der Fabrik und gleichzeitig einen Ausblick über den großzügigen Außenbereich.
Der erste Preis wurde an schmidt hammer lassen architects vergeben. Der zweite Platz wurde nicht besetzt.

Gerber Architekten freut sich, den vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung durchgeführten Realisierungswettbewerb zum Neubau der „Deutschen Schule der Borromäerinnen in Alexandria“ (DSBA) mit dem 2. Platz zu belegen.

Der Entwurf des Hamburger Architektenteams sieht drei zueinander versetzte Baukörper für die Schule vor. Gemeinsam mit dem eigenständigen Volumen der Sporthalle formulieren diese ein starkes Gebäudeensemble mit attraktiver Außenwirkung und klar definierten Außenbereichen.

Gerber Architekten haben den 1. Preis im Vergabeverfahren für die Planung und den Neubau des Helmholtz Institut Erlangen-Nürnberg (HI-ERN) für Erneuerbare Energien gewonnen. Der erfolgreiche Entwurf schlägt ein kompakt-funktionales Gebäude vor, bei dem die Laborbereiche für Physik und Chemie als großflächig zusammenhängende Laborlandschaften vorgesehen sind. Sowohl die Laborflächen als auch die Büros der Wissenschaftler, die U-förmig den Laboren vorgeschaltet sind, wurden so angeordnet und ausgebildet, dass die entstehenden Wege und Zwischenräume die Kommunikation und den interdisziplinären Austausch fördern.

Das HI-ERN ist eine Außenstelle des Forschungszentrums Jülich. Ziel des Instituts ist die Erforschung Erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt auf Solarenergie und den Themen druckbare Photovoltaikzellen sowie innovative chemische Energiespeicherung.

Gerber Architekten ist gemeinsam mit neun weiteren Architekturbüros und Designern unter den Finalisten für den Bauauftrag der U-Bahn Station Terekhovo in Moskau. Bis Ende Januar 2016 soll entschieden sein, welches der international vertretenen Büros den ersten Preis erhält. Aus insgesamt 121 eingereichten Entwürfen aus 16 Ländern wurden nun die zehn Besten ausgewählt. Gegenwärtig arbeiten die Planer an den Details ihrer Entwürfe.

Die natürlichen Vorgaben des Ortes, die das Konzept von Gerber Architekten maßgeblich inspirierten, sind vor allem der Suvorovsky und Filyovsky Park sowie der Moskau Fluss. Diese Orte und Gegebenheiten wurden in der Gestaltung sowohl im Eingangsbereich als auch an den Wänden der U-Bahn-Station im Untergrund aufgenommen. Die bedruckten Acrylglas Paneele werden von hinten beleuchtet, strahlen ein warmes und natürliches Licht aus und imitieren so die Atmosphäre eines Waldspazierganges.

Hier gibt es weitere informationen über den Wettbewerb und die Entwürfe der Vorauswahl.