Das Workshopverfahren zur Bebauung von Mikroapartments auf einer der letzten Freiflächen im Dortmunder U-Viertel ist entschieden, Gerber Architekten werden für ihren Entwurf mit einem 2.Preis ausgezeichnet. Auf dem Areal der ehemaligen Union-Brauerei in Dortmund steht zur Entwicklung von Mikroapartments bzw. Studentenwohnen mit ca. 16.600 qm BGF das vorletzte noch nicht bebaute Grundstück zur Verfügung. Ziel des Neubaus ist es den Charakter des gesamten Areals mit dem revitalisierten, historischen Dortmunder U, dem heutigen „Zentrum für Kunst und Kreativität“ zusammen mit den beiden Berufskollegs weiterzudenken und die bisherige Freifläche mit einem entsprechenden Gebäudeensemble zu integrieren. Dazu wird eine 2-geschossige Bebauung in Form einer Magistrale vorgeschlagen, über die Richtung Norden 4 Gebäuderiegel leicht auskragen. Diese entwickeln sich mit unterschiedlichen Geschossigkeiten in leicht geknickter Form nach Süden. Die Magistrale folgt der vorhandenen Topographie und beherbergt gemeinschaftliche Nutzungen für die Studierenden wie Seminarräume, (Gruppen-)Arbeitsbereiche, Kommunikationsflächen sowie Briefkästen und die vertikale Erschließung der darüberliegenden 4 Gebäuderiegel. Im Erdgeschoss des östlichen Riegels werden öffentliche Nutzungen wie Kiosk, Cafeteria oder Gastronomie untergebracht werden, der anschließende Platz Richtung U-Turm bietet Außensitzplätze. Durch die städtische Vorgabe einen Grünbereich zwischen den Berufskollegs und dem Neubau entstehen zu lassen, wird ein Skulpturen- bzw. Kunstpark an dieser Stelle vorgeschlagen, der Besuchern wie auch Bewohnern der Mikroapartments eine grüne Aufenthaltsmöglichkeit und auch eine Fläche für kulturelle Veranstaltungen bietet.

Der Wettbewerb für den Umbau und die Erweiterung der Staatlichen Kunsthalle in Karlsruhe ist entschieden: Gerber Architekten erhielt für seinen Entwurf beim zweigeteilten Wettbewerb eine Anerkennung! Das Herzstück des Entwurfs ist ein klarer, reduzierter archetypischer Neubau, der den vorhandenen Innenhof mit einer Licht- und Luftraumfuge neu definiert und damit ein neues, helles und zentral gelegenes Entree, als Raum der Begegnung, ermöglicht. Alle Wettbewerbsbeiträge werden vom 17. März bis 27. Mai 2018 während der Öffnungszeiten in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe ausgestellt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe


Visualisierungen: ©Gerber Architekten

Die Wohnsiedlung an der Bremer Straße in Hamburg-Harburg soll um ein charakteristisches Ensemble aus modernen Wohngebäuden ergänzt werden und den Eingangsbereich in die Harburger Innenstadt aufwerten. Das Ergebnis beim GutachterverfahrenWohnungsbau an der Bremer Straße in Hamburg-Harburg‘ steht nun fest und Gerber Architekten freut sich über den Zuschlag im zweistufigen Wettbewerb. Der Entwurf sieht vor, die Siedlung um drei neue Bausteine in einer einheitlichen Formensprache und Materialität zu ergänzen, die sich in das teilweise unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble aus den 1920er Jahren einfügen. Die unterschiedlich geneigten Dachflächen vermitteln zwischen den verschiedenen Geschossigkeiten der Bestandsgebäude und suggerieren eine kleinteilige Struktur und Aneinanderreihung vieler einzelner Stadthäuser.


Visualisierungen: ©Gerber Architekten

Im Wettbewerbsverfahren für die beiden Teilbereiche „Neubau eines Bürogebäudes“ und „Neubau eines Parkhauses“ in Unna wurden Gerber Architekten jeweils mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Zentraler Entwurfsgedanke für beide Projekte war es, das gesamte Bahnhofsumfeld, als Eingangstor zur Innenstadt von Unna, zu stärken und durch zwei neue Solitärbauten das städtebauliche Bild zu verdichten, um so auch ein repräsentatives Gesamtensemble zu schaffen.


©Gerber Architekten

Die Entwicklung des nördlichen Bahnhofsumfelds ist ein wichtiges Zukunftsprojekt der Stadt Dortmund. Gerber Architekten erhielten im gerade entschiedenen städtebaulichen Wettbewerbsverfahren mit ihrem Entwurf zur Neustrukturierung des Stadtquartiers eine Anerkennung. Neben der Möglichkeit, neue Bauflächen in unmittelbarer Nähe zur City und an städtebaulich prägnanter Stelle zu entwickeln, aufgrund der aufgegebenen Bahn- und Güterflächen zeigt der Entwurf auch großräumliche Ansätze auf, die aus der Nordstadt heraus auf die gesamte Stadt Dortmund ausstrahlen. Dazu gehört die Entwicklung vorhandene Grünbereiche in der Stadt miteinander zu verbinden, ein übergeordnetes Radwegenetz auszubauen, die Aufwertung der Straßenräume mittels Baumreihen, breiteren Gehwegen und Aufenthaltszonen sowie den bisher trennenden Bahndamm mit seinen sieben Metern Höhenunterschied in einen Erlebnisraum umzuwandeln. Mit Treppen, Rampen, Freiräumen und Spielplätzen im Entwicklungsgebiet Gleisharfe und zusätzlichen Nutzungen im Bahnhofsgebäude Nord, am zentralen Omnibusplatz (ZOB) und der Ansiedlung von Ateliers im Bereich Burgwall verliert der Bahndamm seinen unüberwindbaren Charakter.


©Gerber Architekten 

Nun ist es offiziell: wir haben im Rahmen eines Wettbewerbs den 1. Preis für das „Hainan BOAO Bio-Medical Regeneration Clinic and Research Center“ gewonnen! Ein knapp 90.000 m² großes Gesundheits-Resort mit medizinischem Zentrum und angegliederter Stammzellenforschung wird auf der Insel Hainan im Südchinesischen Meer entstehen. Diese bisher einmalige Kombination aus medizinischen Fachabteilungen, die auf höchstem Niveau arbeiten, und Einrichtungen, die – mit größtem Komfort ausgestattet – der reinen Erholung und Regeneration dienen, werden um einen großzügig angelegten See platziert.


©Gerber Architekten

Gerber Architekten hat den Zuschlag für das Verhandlungsverfahren ‚Klinik am Hellweg – Umbau und Erweiterung Haus Rosenau‘ erhalten. Die Klinik am Hellweg befindet sich am zentralen ‚Sälzer Platz‘ und grenzt direkt an die Fußgängerzone mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und an den weitläufigen Kurpark von Bad Sassendorf. Durch die Erweiterung und Sanierung des bestehenden Gebäudes ‚Haus Rosenau‘ wird die Anbindung an das Kurmittelhaus verbessert und eine optische Einheit der Kurklinik geschaffen.


Foto: ©Gerber Architekten

Die Entscheidung für das Bauvorhaben ‚Wohnen am Nikolausberger Weg‘ in Göttingen ist gefallen: Gerber Architekten wurden bei dem offenen 2-phasigen Wettbewerb mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Auf dem 13.670 qm großen Grundstück der Wohnungsbaugenossenschaft eg Göttingen sollen zukünftig bis zu 80 neue Wohneinheiten unterschiedlicher Größe entstehen. Der Entwurf sieht hierfür ein städtebauliches Konzept mit sechs Punkthäusern vor, die mit einer verträglichen Dichte angemessen zurückhaltend auf die gebaute Umgebung reagieren und zwischen der kleinmaßstäblichen Einfamilienhausbebauung im Süden und dem großformatigen mehrgeschossigen Wohnungsbau im Norden vermitteln. Dabei passen sich die frei positionierten Baukörper sensibel in die vorhandene Topographie und den umgebenden Landschaftsraum ein. Mit einer abwechslungsreichen Freiraumgestaltung mit privaten Plateaugärten, halböffentlichen Wegen, Grünflächen und öffentlichen Spielflächen werden qualitätsvolle Außenräume geschaffen.

Foto: ©Gerber Architekten