Im Wettbewerbsverfahren für die beiden Teilbereiche „Neubau eines Bürogebäudes“ und „Neubau eines Parkhauses“ in Unna wurden Gerber Architekten jeweils mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Zentraler Entwurfsgedanke für beide Projekte war es, das gesamte Bahnhofsumfeld, als Eingangstor zur Innenstadt von Unna, zu stärken und durch zwei neue Solitärbauten das städtebauliche Bild zu verdichten, um so auch ein repräsentatives Gesamtensemble zu schaffen.


©Gerber Architekten

Die Entwicklung des nördlichen Bahnhofsumfelds ist ein wichtiges Zukunftsprojekt der Stadt Dortmund. Gerber Architekten erhielten im gerade entschiedenen städtebaulichen Wettbewerbsverfahren mit ihrem Entwurf zur Neustrukturierung des Stadtquartiers eine Anerkennung. Neben der Möglichkeit, neue Bauflächen in unmittelbarer Nähe zur City und an städtebaulich prägnanter Stelle zu entwickeln, aufgrund der aufgegebenen Bahn- und Güterflächen zeigt der Entwurf auch großräumliche Ansätze auf, die aus der Nordstadt heraus auf die gesamte Stadt Dortmund ausstrahlen. Dazu gehört die Entwicklung vorhandene Grünbereiche in der Stadt miteinander zu verbinden, ein übergeordnetes Radwegenetz auszubauen, die Aufwertung der Straßenräume mittels Baumreihen, breiteren Gehwegen und Aufenthaltszonen sowie den bisher trennenden Bahndamm mit seinen sieben Metern Höhenunterschied in einen Erlebnisraum umzuwandeln. Mit Treppen, Rampen, Freiräumen und Spielplätzen im Entwicklungsgebiet Gleisharfe und zusätzlichen Nutzungen im Bahnhofsgebäude Nord, am zentralen Omnibusplatz (ZOB) und der Ansiedlung von Ateliers im Bereich Burgwall verliert der Bahndamm seinen unüberwindbaren Charakter.


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Nun ist es offiziell: wir haben im Rahmen eines Wettbewerbs den 1. Preis für das „Hainan BOAO Bio-Medical Regeneration Clinic and Research Center“ gewonnen! Ein knapp 90.000 m² großes Gesundheits-Resort mit medizinischem Zentrum und angegliederter Stammzellenforschung wird auf der Insel Hainan im Südchinesischen Meer entstehen. Diese bisher einmalige Kombination aus medizinischen Fachabteilungen, die auf höchstem Niveau arbeiten, und Einrichtungen, die – mit größtem Komfort ausgestattet – der reinen Erholung und Regeneration dienen, werden um einen großzügig angelegten See platziert.


©Gerber Architekten

Gerber Architekten hat den Zuschlag für das Verhandlungsverfahren ‚Klinik am Hellweg – Umbau und Erweiterung Haus Rosenau‘ erhalten. Die Klinik am Hellweg befindet sich am zentralen ‚Sälzer Platz‘ und grenzt direkt an die Fußgängerzone mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und an den weitläufigen Kurpark von Bad Sassendorf. Durch die Erweiterung und Sanierung des bestehenden Gebäudes ‚Haus Rosenau‘ wird die Anbindung an das Kurmittelhaus verbessert und eine optische Einheit der Kurklinik geschaffen.


Foto: ©Gerber Architekten

Die Entscheidung für das Bauvorhaben ‚Wohnen am Nikolausberger Weg‘ in Göttingen ist gefallen: Gerber Architekten wurden bei dem offenen 2-phasigen Wettbewerb mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Auf dem 13.670 qm großen Grundstück der Wohnungsbaugenossenschaft eg Göttingen sollen zukünftig bis zu 80 neue Wohneinheiten unterschiedlicher Größe entstehen. Der Entwurf sieht hierfür ein städtebauliches Konzept mit sechs Punkthäusern vor, die mit einer verträglichen Dichte angemessen zurückhaltend auf die gebaute Umgebung reagieren und zwischen der kleinmaßstäblichen Einfamilienhausbebauung im Süden und dem großformatigen mehrgeschossigen Wohnungsbau im Norden vermitteln. Dabei passen sich die frei positionierten Baukörper sensibel in die vorhandene Topographie und den umgebenden Landschaftsraum ein. Mit einer abwechslungsreichen Freiraumgestaltung mit privaten Plateaugärten, halböffentlichen Wegen, Grünflächen und öffentlichen Spielflächen werden qualitätsvolle Außenräume geschaffen.

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In Stuttgart-Vaihingen wird ein Neubaukomplex für den Allianz-Konzern mit insgesamt 170.000 qm Fläche nach Entwürfen von Gerber Architekten entstehen, die im Planungswettbewerb den Zuschlag dafür erhielten. Der neue Firmensitz soll bis 2022 fertiggestellt werden und Arbeitsplätze für rund 4.500 Mitarbeiter bieten. Die fünf Teilgebäude des neuen Allianz-Komplex gruppieren sich um einen Platz, der sich an der Heßbrühlstraße aufspannt und eine alte Eiche als Naturdenkmal in diese neue Stadtraumsituation markant einbindet. Drei der Gebäudeteile bilden eine Einheit und sind im Erdgeschoss über eine zentrale Eingangshalle miteinander verbunden. Ein Hochhaus als eingebundener Solitär definiert den zentralen Haupteingang und betont den neuen Platz. Die beiden anderen Gebäudeteile erhalten gesonderte Zugänge und können so auch funktional unabhängig fungieren. Das Tiefgeschoss mit zentralen Nutzungen, wie Kantinen, Veranstaltungs- und Sportbereichen verbindet alle Einzelgebäude zu einer funktionalen Einheit mit optimaler Kommunikation. Die Freiflächen des Allianz-Geländes ermöglichen eine öffentliche Durchwegung zum nahgelegenen Erholungsgebiet Dürrlewangwald. So kann sich die Allianz als offenes Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit darstellen.


Visualisierung: ©Gerber Architekten

Der Neubau der Chemischen Institute ergänzt den naturwissenschaftlichen Campus Riedberg der Goethe-Universität in Frankfurt und ersetzt die alten Institutsgebäude der Chemie aus den 70er Jahren. Die funktionsgerechte Grundrissgestaltung des Wettbewerbsentwurfs und die Entwicklung kommunikativer Gemeinschaftsbereiche mit Blick auf die Stadt Frankfurt haben die Jury ebenso überzeugt wie die Gestaltung eines zentralen Eingangsplatzes, in den die große Freitreppe der vorhandenen Hauptmensa mit ihrer Terrasse einbezogen ist. Das Projekt mit Gesamtkosten in Höhe von 53 Millionen Euro wird aus dem HEUREKA-Programm des Landes Hessen finanziert und soll bis 2023 bezugsfertig sein.

Der Campus Riedberg ist Zentrum der naturwissenschaftlichen Disziplinen der Goethe-Universität. Heute sind hier neben der Chemie, der Biochemie und der Pharmazie, die Physik, die Geowissenschaften und die Biowissenschaften angesiedelt, zu denen u.a. das Biologicum und das Buchmann Institut zählen, die Gerber Architekten geplant und realisiert haben. Ergänzt werden die Institute um bedeutende außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie dem Max-Planck-Institut für Biophysik und dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung. Außerdem finden sich auf dem Campus wichtige Infrastruktureinrichtungen wie das Otto-Stern-Zentrum, Zentralgebäude des Campus, mit Hörsaalzentrum, Bibliothek und Mensa (ebenfalls von Gerber Architekten) sowie Wohnheime und Kinderbetreuungseinrichtungen.

Info:

Hier erfahren Sie mehr über den Wettbewerb und unseren Entwurf:
Neubau der Chemischen Institute und einer Technikzentrale auf dem Campus Riedberg


Visualisierung: ©Gerber Architekten

Gerber Architekten haben für ihren Entwurf beim Verhandlungsverfahren für den Neubau des Schulcampus Unterföhring den 3. Preis erhalten. Zentraler Entwurfsgedanke ist es, alle Institutionen, von Hort, Grundschule über Sporthalle bis hin zum Gymnasium, unter einem Dach zusammen zu fassen und eine funktionale Einheit zu schaffen, die das Lehren und Lernen in unterschiedlichsten Altersgruppen fördert. Entstanden ist ein dreigeschossiger Gebäudekomplex mit klaren Geometrien, die im Inneren durch verschieden große Innenhöfe unterbrochen werden. Mit seiner Kubatur und Struktur erzielt der Schulcampus in der ungeformten Umgebung einen hohen universellen Wiedererkennungswert und erfüllt sowohl nachhaltige als auch ästhetische Ansprüche zugleich.


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