Zentraldeponie Emscherbruch

Freianlagen

Die Zentraldeponie Emscherbruch artikuliert sich nicht als ein rein zweckorientiertes Gebilde. Funktionale Vorgaben strickt befolgend, schiebt sich eine S-förmige Baukörperabfolge wie ein gebauter Böschungsfuß in die bestehende Halde hinein und geht somit als als tektonisches Land-Art-Objekt nahezu in der Landschaft auf.

Durch die Konzentration der Baumassen verbleibt ein erheblicher Anteil der Flächen frei von Gebäuden. Diese dienen zunächst als Schüttflächen und später als Landschaftsraum mit parallelen, zur Emscher hin abfallenden Geländekanten. Die Böschung kann bis zur vorderen Kante der Bebauung geführt werden, die sich am Fuß der Müllhalde gleichsam in diese hineinschiebt und so zu einem Teil der Landschaft wird.